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Home Saison Nachwuchs U14 weiblich U14 Mädchen beim Striezelcup in Dipps
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Vereins und des Bundesligateams.
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U14 Mädchen beim Striezelcup in Dipps


Am letzten Freitag machten sich 5 Spielerinnen der Netzhoppers zusammen mit ihren Eltern auf den Weg nach Dippoldiswalde. Ziel war der Sportpark, in dem der 9. internationale  Striezelcup stattfand. Bei schwierigsten Straßenverhältnissen erreichten wir nach über 4 Stunden Fahrt unsere Unterkunft. Die Mädchen durften sich nach dem gemeinsamen Abendessen von den Reisestrapazen erholen und gingen recht zeitig zu Bett.

Wir Erwachsenen machten uns noch auf den Weg um den Spielort zu begutachten. Dabei gab es gleich noch ein Wiedersehen mit den bekannten Trainern aus Schwedt und Potsdam. Der kurze Abstecher in die Halle wurde dadurch aber doch zu einem längeren gemütlichen Beisammensein. Trotzdem hieß es am Samstag früh aufstehen. Nach dem reichhaltigen Frühstück machten sich alle gemeinsam auf den Weg zum Sportpark. Die Mädchen waren sehr aufgeregt, war es doch für einige das erste große Turnier.
Nach dem Umziehen stand erst einmal die Turniereröffnung auf dem Plan. Der Spielplan musste erneuert werden, da einige Teams auf Grund des schlechten Wetters nicht angereist waren. Das Turnier wurde mit 16 Mannschaften in 4 Vierergruppen wie eine deutsche Meisterschaft gespielt. Unsere Vorrundengegner in Staffel B waren der SC Neubrandenburg, der Dresdner SC und  Rotation Prenzlauer Berg Berlin. Im ersten Spiel gegen Neubrandenburg erwischten wir einen denkbar schlechten Start. Die Annahme funktionierte gar nicht, der Angriff wurde vom gegnerischen Block entschärft und die Mädchen kamen mit dem für sie neuen Ball nicht klar. Der Gegner, überwiegend mit Spielerinnen der Landesauswahl Mecklenburg Vorpommerns angetreten, zeigte uns gleich auf welchem Niveau sich dieses Turnier abspielt. Somit verloren wir die erste Partie mit 0:2 (8:25, 11:25).
Auch das zweite Spiel verlief nicht wirklich gut. Gegen RPB Berlin wurde unser Spiel phasenweise besser, aber gegen die Mädchen von der Berliner Sportschule hatten wir nicht wirklich eine realistische Siegchance. Auch dieses Spiel endete mit einer 0:2 (14:25, 15:25) Niederlage für uns. Bis jetzt mussten wir bei diesem Turnier doch mehr Lehrgeld zahlen als erwartet. Im letzten Vorrundenspiel trafen wir auf die Gastgeber vom Dresdner SC. Da auch sie ihre ersten beiden Spiele gegen Neubrandenburg und RPB Berlin verloren hatten, kam es jetzt zu einem kleinen Endspiel um den dritten Platz. Der Sieger dieser Begegnung stand in der Zwischenrunde und für den Verlierer blieb die Trostrunde mit den Spielen um die Plätze 13 bis 16. Nach Auswertung der verlorenen Spiele und einer Aussprache unter den Spielerinnen zeigte sich auf einmal eine ganz andere Mannschaft. Die Hoppers zeigten sich in allen Bereichen verbessert und hielten den Satz lange ausgeglichen. Zum Ende stieg leider wieder die Eigenfehlerquote und der Satz ging mit 25:18 an Dresden. Der zweite Satz war wie der erste sehr ausglichen, aber mit zunehmender Spieldauer gelang es den Mädchen den Sachsen ihr Spiel aufzudrängen und sie durch druckvolle und präzise Aufschläge zu Fehlern zu zwingen. Mit 25:21 gelang uns der erste Satzgewinn des Tages. Der Tiebreak musste also über unseren weiteren Turnierverlauf entscheiden. Der Satz war bis zum 10:10 wie die beiden anderen  hart umkämpft. Dann sollten wieder die Aufschläge die Entscheidung bringen. Die Dresdnerinnen kamen damit nicht zurecht und unsere Mädchen jubelten nach dem 15:11 im dritten Satz. Damit war Platz drei in der Gruppe und somit die Zwischenrunde erreicht. Jetzt bestand sogar noch die Chance mit einen Sieg ins Viertelfinale einzuziehen. Doch die Vorfreude darauf währte nur kurz, denn unser Gegner in der Zwischenrunde war der amtierende Brandenburger Landesmeister aus Schwedt.
Wir wehrten uns im letzten Spiel des Tages nach Kräften, mussten uns aber am Ende mit 0:2 (12:25, 14:25) geschlagen geben. Aus der Traum vom Viertelfinale und wieder in der Realität: Spiele um die Plätze 9-12.
Egal, nach einem langen und anstrengenden Tag hieß es nun duschen und warten auf den Pizzamann. Nach den Abendessen saß das Team noch bei einigen lustigen Spielen zusammen und ließ den ersten Spieltag ruhig ausklingen.
Am nächsten Morgen ging es schon um 9.00 Uhr in die Halle. Nach den Viertelfinals waren wir an der Reihe. Im ersten Platzierungsspiel hieß unser Gegner VC Stralsund. Unser erstes Ziel nicht Letzter zu werden war erreicht, jetzt wollten wir in die Top Ten. So begann auch das Spiel. Unsere Mädchen starteten voller Elan und gewannen den Satz verdient mit 25:21.
Dieser Elan reichte leider nicht bis zu Ende des zweiten Satzes, durch zu viele verschlagene Aufgaben ging der zweite Satz mit 25:22 an Stralsund. Im Tiebreak versagten den Mädchen am Ende die Nerven und Stralsund gewann mit15:9 den Satz und das Spiel nicht unverdient mit 2:1. Damit spielten wir zum Abschluss des Turniers gegen den SC Potsdam.
um den 11. Platz. Aber nach dem verlorenen Tiebreak gegen Stralsund fehlte im letzten Turnierspiel einfach die Motivation, um unseren Dauerrivalen aus der Landeshauptstadt  ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Unser letztes Match des Turniers endete mit einer klaren 0:2 (8:25, 14:25) Niederlage.
Am Ende stand damit ein 12. Platz für die Mädchen der Netzhoppers zu Buche. Aber trotz nur eines Sieges haben die Mädchen viel Spielpraxis gehabt und bei diesem Turnier viele neue Erfahrungen gesammelt, die sie schon bald in die Praxis umsetzen können. Der nächste sportliche Höhepunkt ist dann die Quali zur Landesmeisterschaft, die in der heimischen Kleisthalle in KW am 16.01.2011 ausgetragen wird.
Sieger des Striezelcups 2010 wurde die Mannschaft übrigens  von
Gwardia Wroczlaw aus Polen.


Die Ergebnisse des Cups findet ihr hier:


In Anschluss an das Finale fand die Siegerehrung statt und danach machten sich alle auf die mal längere oder kürzere Heimreise.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen und die Organisatoren vom Dresdner SC sowie an die Mitarbeiter des Sportparks für eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir würden gerne noch einmal im nächsten Jahr teilnehmen, aber unsere Mädchen sind dann leider aus dem Alter raus.
Schade, denn das Wochenende hat allen Spielerinnen und Eltern sehr viel Spaß gemacht.
Vielen Dank an die Familien Lietzke, Lauschke, Hellmich, Weidling und Lehmann für die Organisation und Durchführung der Reise und die lautstarke Unterstützung in der Halle.
Die U14 Mädchen der Netzhoppers wünschen allen  Lesern dieses Beitrages fröhliche und besinnliche Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2011.

und hier noch mehr Bilder:

 

Kommentare 

 
#1 Paul 2010-12-23 13:20
servus mädels.

glückwunsch und respekt für die leistungen... muss wohl am trainer liegen;) inka und ich sind stolz auf euch.

allen ein entspanntes fest!
 

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