U14 weiblich - Der Personalnot getrotzt
Geschrieben von: Paul Hofmann Montag, den 06. Dezember 2010 um 10:53 Uhr
Ganze 8 NETZHOPPERS vertraten am Sonntag unsere weibliche U14 in zwei Teams. Während NHK II am dritten Spieltag in Cottbus wertvolle Wettkampfpraxis sammelte, konnte die erste Mannschaft in Potsdam ihre Pflichtaufgabe souverän lösen und verbuchte anschließend fast eine Überraschung.
Die krankheitsbedingten Absagen dreier Mädchen der zweiten Mannschaft zwangen deren Trainerin Sycova, mit Sophie Schmollack eine Spielerin der U12 in den Kader zu berufen. Sophie zeigte nicht nur ihre Hilfsbereitschaft, sondern auch eine engagierte Leistung auf dem Feld. Zwar verlor man mit der "Notvier" beide Spiele in der Staffel B gegen Eisenhüttenstadt I (23:25, 22:25) und Brandenburg (18:25, 23:25) 0:2, präsentierte sich dabei jedoch kämpferisch stark und konnte so die Sätze spannend gestalten. Neben Sophie spielten Luisa Fischer, Johanna Burgemeister sowie Natalie Ahlers, die allesamt Erfahrungen und Spielpraxis für ihre Spiele mit der U13 sammeln konnten.
Auch Trainer Hofmann saß in Potsdam allein auf der Trainerbank, da er lediglich 4 Spielerinnen im NETZHOPPERS-Trikot zur Verfügung hatte. Nichtsdestotrotz zeigten die Mädels im ersten Spiel der Staffel A gegen die Gastgeberinnen aus der Waldstadt gutes Aufschlagspiel sowie technische Überlegenheit und heimsten so vollkommen verdient den 2:0-Pflichtsieg ein (25:13; 25:15). Bekanntlich folgt der Pflicht die Kür, die NHK I gegen den favorisierten SC Potsdam ablegen durften. Laura Lietzke, Sophie Lehmann, Hannah Weidling und Larissa Lauschke überraschten ihre Kontrahentinnen dabei mit cleverem und mutigen Angriffsspiel, das den Satzgewinn (25:22) brachte und Trainer Hofmann samt mitgereister Elternschaft verzückte. Leider konnten die Mädchen den Druck nicht aufrecht erhalten und unterlagen dem SCP aufgrund unnötiger Aufschlagfehler knapp mit 23:25. Im Tiebreak zeigte man von Beginn an wieder seine Schokoladenseite und wechselte so bei 8:2 die Seiten. Es folgte eine Phase des kollektiven Blackouts, in der der SC Potsdam dann einfach besser war und 13 Punkte (!) in Folge verbuchte. Da die Auszeiten nichts bewirkten, hätte man mit Wechseln das Spiel vielleicht für sich entscheiden können, was jedoch aufgrund der personellen Not nicht möglich war. So unterlag man dem Favoriten unglücklich 1:2, kann aber über die gezeigte Leistung glücklich sein und optimistisch zur Landesmeisterschaft fahren.![]()
Der Dank aller gilt wiedermal den mitgereisten Eltern.
Paul Hofmann
Kommunikation NETZHOPPERS
































































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Am Sonntag setzen wir die Erfolgsserie bei der U16 fort.
Bis denne