U14m Nicht zu knacken
Geschrieben von: Daniel Hastreiter Montag, den 26. April 2010 um 05:40 Uhr
Ein nahezu sommerliches Wochenende brach an und bevor die Sonne die Wolken durchbrechen konnte, brachen die U14-Jungs der Netzhoppers zum letzten Turnier der Hallensaison auf.
Der Sodexo-Cup fand dieses Jahr zum ersten Mal unter neuem Namen statt, nachdem er vorher 13 Jahre lang als Bärenmenü-Cup eröfnnet und ausgespielt wurde.
Die Eröffnung ging ungewöhnlich schnell von statten, es gab wenige große Worte, so konnten die Jungs und Mädels umso schneller aufs Feld und zeigen, was eine Wettkampfsaison aus ihnen gemacht hat. Vereine aus Polen und Österreich gaben dem Turnier einen internationalen Touch.
Und auch die KWer mussten erstmal wandern, denn leider hatte man nicht das Glück, in der hohen Halle spielen zu dürfen, sondern musste sich mit der "kleinen" Halle des Sportgymnasiums begnügen. Aber kein Problem für die Jungs, schließlich ist die Weinerthalle auch kein Wolkenkratzer.
Das erste Match bestritt man auch gleich gegen Vorjahressieger Hotvolleys Wien, die Chancen standen also von vornherein nicht grade gut für die Jungs aus KW. Das spiegelte sich im Spielverlauf schließlich auch wieder, insgesamt betrachtet waren die Wiener klar besser und zeigten eine geschlossene Teamleistung.
Nach der Auftaktniederlage gab's kaum Zeit zum Verdauen, denn schon stand das nächste Spiel ins Haus: der SCC wollte geknackt werden. Aber auch diese Nuss erwieß sich als zu hart für die jungen Netzhopper, stellenweise konnte man gut mithalten, aber leider nie über die komplette Spiellänge.
Nach zwei unknackbaren Nüssen stand erstmal Mittag auf dem Programm, Energie, Sonne und Motivation für kommende Gegner wurden getankt.
Metro Warschau war jedoch ebenso eine ganz harte Nuss, die Jungs zeigten ein gutes Spiel und konnten vor allem im ersten Satz fast über die ganze Länge mithalten und zogen nur ganz knapp den kürzeren. Da war es schwierig im zweiten Satz diese Spannung noch einmal herzustellen, somit leichtes Spiel für die Polen.
Nun aber, oder doch nicht? Im letzten Vorrundenspiel galt es nun, das Gesicht zu wahren und zumindest den vierten Platz zu sichern... Aber auch hier war das Glück den KWern nicht hold. Zwei wirklich knappe Sätze und wieder kein Sieg, stattdessen Absturz in die Runde der letzten vier.
Aber Jammern hilft nix, ein letztes Spiel fand am Samstag noch statt. Gegen Leipzig zeigten die Jungs zwar teilweise überragende Leistungen, aber die Sachsen waren einfach das bessere Team, also wieder kein Sieg für KW.
Nach einem kurzen Sprint zur S-Bahn war man sogar vor 20 Uhr wieder in heimatlichen Gefilden, um sich nicht einmal 12h später schon wieder in der Bahn wiederzufinden.
Der Sonntag bot noch besseres Wetter als sein Vorgänger und die Leistung der Netzhoppers sollte sich darin auch wiederspiegeln, denn Letzter werden wäre doch schon ziemlich uncool.
Erstes Spiel, erster Sieg: gegen Schöneiche wurde die Nuss endlich geknackt, zwei mehr oder weniger knappe Sätze brachten endlich die erste Spielentscheidung zugunsten der KWer Jungs.
Angespornt durch diesen ersten Sieg wollten die Jungs nun natürlich mehr. Das zweite und leider auch schon letzte Spiel des Tages bestritt man gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers TSC.
Nach einigen richtig starken Phasen (15 Punkte am Stück) und einigen weniger starken Phasen (10 Punkte in Folge kassiert) stand es auch hier zum Schluss wieder 2:0 nach Sätzen für die Netzhoppers.
Nun begann das lange Warten bis zur Siegerehrung, Wien besiegte in einem sehr sehenswerten Finale Dresden mit 2:0, und nach der Verkündung und Überreichung der urkunde durch Netzhopper-Profi Florian Karl stand fest, dass es insgesamt für den 18. Platz gereicht hat.
Alles in allem hatten die Jungs aber ein tolles Wochenende verbracht und gute Fortschritte im Hinblick auf die U13-Meisterschaft gemacht, die am 9. Mai in der KWer Dinterhalle ausgetragen wird. Freuen wir uns also auch weiterhin auf guten Volleyball aus der KWer Jugendabteilung.
Für NHK spielten: Konstantin Logwin, Paul Thielemann, Philipp Dorn, Fabian Splett, Christopher Geib, Johnny Obenland































































