C-Jugend Mädchen etablieren sich in Spitzengruppe
Geschrieben von: Tilo König Sonntag, den 13. September 2009 um 18:31 Uhr
An diesem Sonntag schien nur in der Zepernicker Halle die Sonne für unsere C-Jugend Mädchen zu scheinen, denn das Wetter draußen ließ an eher weniger Sonnenschein erinnern. Der erste Spieltag für die Landesmeisterschaftsqualifikation der C-Jugend Mädchen begann um 10 Uhr in der Zepernicker Halle am vergangenen Sonntag.
Es hieß einmal mehr "Alles geben" um in der A-Gruppe zu bleiben, in welche Netzhoppers erst aufgerückt waren. Denn nur die ersten zwei Teams der Runde dürfen weiter auf Erfolgskurs bleiben, der traurige Dritte muss dabei in die Niveau schwächere Gruppe B absteigen.
So wurde schnell klar, dass der Tag kein Zuckerschlecken werden würde und so hieß auch schon der erste Gegner Energie Cottbus. Eine Mannschaft dessen Spielerinnen ausschließlich großgewachsene Sportschülerinnen sind. Ein hartes Stück Arbeit lag also vor dem jungen Team aus Königs Wusterhausen, welches um Kapitänin Maaike Wieser zahlreich angetreten war. Mit dabei waren: Anna Geike, Jessica Töpfer, Marie Ulbricht, Jenny Wersinger, Marie Wersuhn, Lisa-Marie Hörcher, Janika Szogs, Tina Krause, Katja Belkin und Maraike Dietzmann.
Das Team startete gut in den ersten Satz und machte schnell klar, dass ein Sieg nicht nur der Wunsch der sehr engagierten Trainerin Inka Sycova war. Eine mutig auftretende KWer Mannschaft mit Elan und Einsatzbereitschaft erspielte sich einen zuvor nicht zu erwartenden 25:15 Satzerfolg. Die sichtlich beeindruckten Cottbuser gaben jedoch noch lange nicht auf und sollten im folgenden Satz ihr bestes dagegen setzen, was sie in diesem Moment zu leisten im Stande waren. Die stärkeren Aufgaben der Gegner und eine damit einhergehende Verschlechterung der Annahme unserer Mannschaft sollten schließlich dazu führen, dass die Moral und auch das Selbstvertrauen ein wenig erschüttert wurden. Mit 18:25 beendeten die Schiedsrichterinnen den zweiten Satz. Es war nun wieder alles offen! Die drei Gewinnsätze die gespielt wurden ließen es zu, dass nun noch einige weitere Sätze folgten. Die gestärkten Cottbuser drängten nun im dritten Satz nach vorn und es war deutlich zu erkennen wie dieser Satz zu einem der wichtigsten des Spiels wurde. Unsere Mädchen schafften es jedoch, die mit frischem Siegeswillen spielenden Cottbuser, zu bremsen und ihnen wieder mehr und mehr das Spiel aus der Hand zu nehmen. Dennoch blieb der dritte Satz hart umkämpft. Bis sich gegen Ende die Kapitänin Maaike Wieser ein Herz fasste und mehrere sehr gute Aufschläge ins Feld der Gegner brachte und somit der Satz 25:23 für die Netzhoppers ausging. Nun hieß es die Spannung zu halten und den Gegner die nötige Luft zum wiederaufatmen zu nehmen. Unser Team schien nun sicher zu sein das Spiel für sich entscheiden zu wollen. Sie legten einen sehr guten Start des vierten Satzes hin und waren in den folgenden Aktionen drückend überlegen. Nicht zuletzt aufgrund der sehr schwer abzuwehrenden Angriffe von Anna Geike sollten die Mädchen nun alles klar machen. Mit 25:10 schossen sie die Cottbuser schließlich aus dem Feld! Wer hätte das zuvor gedacht gehabt, umso größer fiel die Freude über den Sieg aus.
Doch bald wartete auch schon der zweite Gegner der KWer: Die Mannschaft aus Schwedt/Angermünde. Ein mindestens genauso zäher Brocken wie die Cottbuser. Noch immer stark Motiviert vom ersten Spiel zogen die Mädchen aus KW auch hier wieder ins Geschehen. Es wurde schnell klar wie schwer dieses Spiel werden würde. Es konnte nur durch eine sehr gute kämpferische Leistung gelingen die Schwedter zu bezwingen, denn diese glänzten in der Abwehr. Sie entschärften so ein ums andere Mal die fast schon sicher tot geglaubten Bälle mit einer sehr starken Abwehrleistung. Der Satz verlief hart umkämpft mit stets leichtem Vorsprung für Schwedt. Kurz vor Ende war es eine sehr gute Aufgabenserie von Lisa-Marie Hörcher, welche den drohenden Satzverlust schon fast abzuwenden schien. Doch es reichte nicht ganz! So ging der Satz 23:25 verloren. Das wollte keiner der Mädchen auf sich sitzen lassen und schon ging im nächsten Satz von Beginn an die Post ab! Es konnte ein grandioser Vorsprung herausgespielt werden, welcher die Schwächen der Schwedter glasklar aufzeigte. Leider jedoch hielt diese Phase nicht lang genug an um den Satz vorzeitig für sich zu entscheiden. Es folgte eine sehr schleppende Phase der KWer Mädchen die nur aufgrund des so großen Vorsprungs mit einem glücklichen Ende für die Netzhoppers überwunden werden konnte. 25:19 endete der zweite Satz.
Nun lag es an allen die gute Leistung fortzusetzen, denn auch hier ist ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen. Leider jedoch fanden die Mädchen mit jedem Ball weniger Mittel gegen die starke Abwehr der Schwedter. So bleibt nur zu sagen, dass der Verlust des dritten und vierten Satzes kaum mehr abzuwenden war, auch dann nicht wenn die Trainerin noch einmal alle Wechselhebel in Bewegung setzte. So wurden so gut wie alle möglichen Varianten noch ein letztes Mal ausgeschöpft, doch auch dies brachte wenig Milderung der drohenden Niederlage. Die Ergebnisse der letzten beiden Sätze waren beide Male 11:25 für Schwedt/Angermünde.
Nun stellte sich die Frage nach Auf- oder Abstieg. Es hing alles von dem letzten Spiel ab, welches die beiden Konkurrenten der Netzhoppers unter sich ausmachten. Ein guter 3:0 Sieg für Cottbus über Schwedt/Angermünde sicherte jedoch auch den Netzhoppers den verbleib in der Spitzengruppe.
Alles in allem macht der Tag Hoffnung auf mehr und zeigt ganz klar die Ambitionen der jungen Mannschaft auf.































































