Berlin, Berlin, wir waren in Berlin
Geschrieben von: Peter Lehmann Dienstag, den 08. Juni 2010 um 05:22 Uhr
Die U13 Mädchen der Netzhoppers fuhren am Sonntag bei schönstem Sommerwetter zur
Nordostdeutschen Meisterschaft 2010 nach Berlin.
Die Girls sind die erste weibliche Mannschaft unseres Vereins, die sich seit 2005 für eine NOM qualifiziert hat. Alle waren sehr gespannt, was uns bei diesem Turnier erwarten würde. Ziel war es, nur nicht Letzter zu werden.
Nach der Gruppenauslosung und der Eröffnung ging es endlich los.
Wir trafen in der Gruppe B auf den SV Zörbig ( Meisterschaftsdritter in Sachsen-Anhalt )
und den Berliner Meister TSV Rudow.
Im ersten Spiel waren wir nur Zuschauer und konnten so unsere Gegner erst einmal beobachten. Der TSV Rudow siegte verdient mit 2:0 (25:3, 25: 6) gegen den SV Zörbig. Nun waren wir endlich an der Reihe. Gegen den Verlierer des ersten Spiels hatten wir genauso wenig Mühe wie vor uns der Berliner Meister. Am Ende hieß es auch hier 2:0 (25:15, 25:10).
Mit diesem Sieg hatten wir unser gesetztes Ziel schon erreicht. Doch jetzt wollten wir noch mehr. Aber der TSV Rudow zeigte uns erst einmal unsere spielerischen Grenzen auf und gewann das Spiel klar mit 2:0 (25:14, 25:10). Trotz der Niederlage waren wir für die Zwischenrunde qualifiziert. Hier trafen wir auf einen alten Bekannten, den Brandenburger Landesmeister aus Schwedt. Wie schon bei der Endrunde verloren wir auch diesmal mit 2:0 (25:11, 25:20). Wobei wir sie im zweiten Satz doch mehr ärgerten konnten, als erwartet.
Somit spielten wir zum Abschluss in der Platzierungsrunde um die Plätze 4-6.
Erster Gegner war der Meister aus Sachsen-Anhalt, der SV Braunbedra.
Nach einem sehr ausgeglichenem Spiel musste die Entscheidung im Tiebreak fallen. Hier behielten die Mädchen die Nerven und siegten in unserem besten Turnierspiel mit 2:1 (22:25, 25:19, 15:13). Da Braunsbedra auch ihr letztes Spiel gegen Rotation Prenzlauer Berg verlor, waren wir nun mindestens Fünfter. Im Spiel gegen den Berliner Vizemeister konnten wir nur im ersten Satz mithalten. So wurde das letzte Spiel mit 0:2 verloren (22:25, 13:25). Nach einem langen Spieltag fehle am Ende einfach die Kraft.
Sieger der Endrunde und Nordostdeutscher Meister wurde der TSV Rudow vor dem TSV Blau/Weiß 65 Schwedt und dem Marzahner VC.
Unsere Mädchen belegten also am Ende nach Rotation Prenzlauer Berg und noch vor allen Startern aus Sachsen-Anhalt sowie dem dritten Brandenburger Vertreter SFB 94 einen tollen fünften Platz. (siehe http://www.vvb-online.de/543.html ).
Die Zuschauer kamen an diesem Sonntag voll auf ihre Kosten und sahen tolle Spiele auf einem recht hohen und ordentlichen Niveau. Wobei man sagen muss, dass die Berliner Vertreter und der Brandenburger Landesmeister in einer anderen Liga spielen. Aber wir haben
unser Bestes gegeben und die Favoriten solange es ging geärgert. Am Ende eines langen Tages (mit Siegerehrung waren wir 10 Stunden in der Sporthalle) sind wir mit dem Turnier und dem erreichten Platz voll zu Frieden.
Vielen Dank an die mitgereisten Familien und Freunde für die lautstarke Unterstützung und die Taxidienste.
Netzhoppers spielten mit: Hannah Weidling, Laura Lietzke, Sophie Lehmann,
Catherine Wersuhn, Tina-Luise Lutz und Larissa Lauschke
Trainerin: Ingrid Sycova
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