Was hilft gegen Energie? Noch mehr Energie!
Geschrieben von: Martin Kaufer Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 17:56 Uhr
So präsentierten sich die Spieler der Regionalliga am 1.10. : geladen, aufgeweckt und bereit Ihre Leistung abzurufen.
Schon bei der Ankunft fand man eine lebendig, gefüllte Halle vor. Denn schon seit 10 Uhr herrschte durch die Damenmannschaften der LL und BL in der OSZ Halle „Volleyballer Lufthoheit“ und diese präsentierten emotionale Volleyballkunst. Am Ende konnten man zu beiden Mannschaften sagen: „Ende gut? Alles gut!“ . Glückwunsch zur erbrachten und erfolgreichen Leistung. Nun konnte die Oktoberfeststimmung weiter gehen.
Pünktlich um 18 Uhr begann das Spiel gegen SV Energie Cottbus. Explosionsartig fand die Mannschaft ins Spiel. Kaufer, Hofmann und Lietzke begannen hintereinander weg mit Ihren Aufschlagserien und prompt wurde eine schnelle und komfortable Führung erspielt von 4:3 auf 9:4, 13:5 und 19:6. Die Mannschaft fuhr runter und sah dem Ende des Satzes entspannt ins Auge. Somit war auch die Zeit ran gebrochen, dass das pure „Fass Erfahrung“ sich eine Auszeit gönnte und somit bei 20:8 Lippert für Beutke rein kam. Obwohl die Gegner ab diesem Zeitpunkt ihr Konto mehr als verdoppelten, unserem neu eingewechselten Zuspieler Ellerkmann noch ein paar Aufregungsfehler unterliefen und unser Diagonalangreifer von einer Wespe gestochen wurde, brachte man den 1. Satz nach 20min mit 24:17 in trockene Tücher.
Die Mannschaften wechselten die Seiten. Cottbus nun völlig aufgebaut durch die starke Endphase und die NETZHOPPERS zwar munter und fröhlich, aber noch im zurückgelehnten Trance-Zustand. Cottbus konnten bis zum 9:9 sämtliche Chancen nicht nutzen, bis dann der Energiespieler Hensel zum 6 maligen Aufschlag kam und Gretel zeigte wo der Hammer hängt. NETZHOPPERS merkte gar nicht wie ihnen geschah, erst nach 2 Auszeiten und einem Stand von 11:20, konnte sich die Mannschaft aus ihren Hängematten befreien und zeigten eine starke Aufholphase, doch es reichte nur zur Abwehr einer blamablen Leistungsabgabe und der Satz verabschiedete sich mit 23:25.
NETZHOPPERS nun endlich wieder im Rausch stiefelten ohne große Hindernisse zum 15:9. Doch das Hindernis Stand nicht auf der anderen Seite oder auf der Mitte des Spielfeldes, es sind die eigenen Reihen. Der Kopf legte die Füße hoch, stellte die Kinoatmosphäre ein und schaute sich einen super Krimi an (Stand 15:15). Gottseidank steckte jedem noch die Lösung im Rückenmark und man schnallte sich die Füße wieder an. Es ging zwar noch ein bisschen hin und her, aber dann waren sie auf Betriebstemperatur und der Sprung vom 21:20 zum 25:20 war gelungen.
Im 4. gab es nach dem 6:6 nur noch eine Richtung. Lietzke mit Flatter und Heimer mit Rotation, spielten Ihre Aufgabenserie wie am Fließband zum 14:6 und 18:8 ab. Cottbus mobilisiert zwar nochmal ihre Energie, doch NETZHOPPERS mit den Fans im Rücken und allen Augen offen, punktet sich Schritt für Schritt zum 25:14 Sieg.
Nach dem vierten Spieltag in diesem Monat konnte nun schon der zweite Sieg verbucht werden. Ein DANKE - Applaus an die großartigen Fans, die wirklich eine super Stimmung gemacht haben und die Jungs aus ihren Tiefschlaf geholt haben. Und nun durften auch die Köpfe der Spieler zur Oktoberfeststimmung übergehen.
Gratulation an Trainer Florian Grüschow, der 1 Jahr zuvor begann seine Netzhoppersgeschichte als Trainer in dieser tollen volleyballverrückten Region zu schreiben. Er bedankte sich nach dem Spiel bei der Mannschaft, dass er den Luxus hatte auch unseren Nachwuchsstars die Möglichkeit zu geben, sie für ihre gute Trainingsleistung zu belohnen. Trotz anfänglicher Nervosität, haben sie gezeigt, dass sie in der Liga richtig sind und hier hoffentlich wertvolle Erfahrungen sammeln können.
Die Mannschaft hat bewiesen, dass Sie in dieser Saison die Eigenschaft besitzt, auch ohne Druck auf einem Abstiegsplatz am Ende einer Saison, zu siegen. Es waren auch wieder Steigerung zu erkennen, dass schon längst tot geglaubte Bälle wieder ins Spiel erkämpft wurden, die Abwehr gut war, Taktiken umgesetzt wurden und die Einsatzbereitschaft ständig steigt. Diesmal muss man nur nüchtern sagen, dass durch die geschwächte Cottbusser Mannschaft, die II. auch frei aufspielen konnte. Es wird sich also erst in den kommenden Spielen zeigen, wie viel von dem ganzen unter gegnerischen Druck da ist.
und hier noch ein paar Bilder:
































































Kommentare
Ich sag doch: hier schlummern Talente, das glaubt keiner