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Home Saison Männer Landesklasse (IV) Ein tierisches „FAST“-Fest
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Vereins und des Bundesligateams.
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Ein tierisches „FAST“-Fest

Als Fanclubverstärkung für die Landesklasse-Mädels trafen wir in Form von 7 noch etwas zerknittert wirkenden „Männern“ gegen 11 Uhr im „Senftopf“ zu KW (Halle am OSZ) ein. Etwas träge begannen wir, uns mental auf unseren eigenen Spieltag vorzubereiten.  So nutzten wir den Mädels zwar wenig, konnten aber als wertvolle Lektion mitnehmen, dass man sich auch einen Fastsieg noch vor der Nase wegschnappen lassen kann.

 

Als Flo gegen 12 Uhr eintraf, machten wir uns gemeinsam auf den Weg in die Halle der Grundschule Friedersdorf.

Angesagt war heute eine Neuauflage des tierischen Manegenvergleiches zwischen Kängurus, Prierössern und den Frankfurter Hähnen. Begrüßt wurden wir von peppigen Rhythmen, die aus Lautsprecherboxen dröhnten und uns munter genug für den zuerst anstehenden Schieri-Job machten. Prieros konnte das erste Spiel für sich verbuchen, musste anschließend aber gleich gegen uns antreten. Mit der Kraft von Brauereipferden ballerten sie beim Einspielen die Bälle übers Netz, mit dem Esprit von Rennpferden begannen sie den ersten Satz, um jeden Punktgewinn wie eine gute Quote bei der Pferdewette ausgiebigst zu feiern. Bis zur Hälfte des Satzes konnten wir noch auf Augenhöhe mithalten, dann jedoch setzten sich die Routiniers ab. Der zweite Satz verlief ähnlich und Florian begann am Spielfeldrand zu hippeln. Die Prierösser starteten jeweils mit ihrem Schlachtruf „Für Mutti!“ (Stute?) , hingegen wir nur ein einfallsloses „KW-olé“ zustande brachten. Dem entsprach der  dritte Satz: wir  ließen uns widerstandslos von der orangefarbenen Herde eintüten (25:15; 25:19; 25:9). Prieros samt dominantem Fanclub brach in Freudengeheul aus und tanzte in großen Kreisen über das Spielfeld. Vielleicht hatten sie nachts Alpträume von Pferdewurst verzehrenden Kängurus und waren nun erleichtert, dem Unheil entronnen zu sein. Aber nein, wie allen bekannt sein dürfte, ist der Lärm aus dem „Prieroser Gestüt“ bereits legendär und überraschte niemanden mehr.
In der Spielpause wertete Flo mit uns die Sätze aus und stellte uns auf das kommende Spiel gegen die Red Cocks ein. Er forderte, mutiger zu spielen und keine Bälle einfach über das Netz zu bömmeln, sondern lieber ordentliche Angriffe zu starten und in der Abwehr standhaft zu bleiben.
Da die Prierösser jetzt das Schiedsgericht stellten, wurde es spürbar ruhiger in der Halle und unser Fanclub war besser zu hören. Mit einigen PS mehr als im ersten Spiel zogen wir durch und rupften den verdutzten Hähnen  die Daunen aus dem Federkleid, was sie ziemlich erboste. Durch einen sehenswerten Hahnenkampf konnten sie sich Satz Nummer 2 knapp und 3 mit einem 5-Punkte-Vorsprung sichern. Unsere Aufschlagfehler, Annahmeschwächen und Unkonzentriertheiten in der Abwehr spielten ihnen dabei in die Hände.  Aber auch Frankfurt machte etliche Fehler, die uns stärker werden ließen – so konnten wir Satz 4 knapp, aber verdient für uns verbuchen. Im  Tie-Break gab es bis zum Seitenwechsel ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dann reichte die Kraft nicht mehr und wir mussten uns tragischerweise geschlagen geben (25:15; 23:25; 20:25; 25:22; 10:15).
Fazit: In Anbetracht der Tatsache, dass unsere Kontrahenten Platz 1 und 5 der Landesklasse-Tabelle innehaben, war unsere Leistung insgesamt gesehen gar nicht mal so übel. Es ist durchaus möglich, stärkere Gegner zu schlagen. In diesem Sinne: Auf ein Neues!

(NHK IV spielten mit Neitzel, Lehmann, Fügener, Grote, Tornow, Grützmacher, Splett)

wollt Ihr ein paar coole Fotos sehen: dann bitte schön!

 

Kommentare 

 
#2 Marco N. 2012-01-16 09:35
sehr schön ... der Bericht und auch der Spieltag. Es hat wirklich Spaß gemacht. Ihr habt Euch sehr gut geschlagen und eine tolle Mannschaftsleis tung gezeigt. Das läßt auf die kommenden U18-Meisterschaften hoffen. Also - toi, toi, toi ...
 
 
#1 Philipp L. 2012-01-15 18:50
Wie immer ein klasse Bericht und ein genauso toller Spieltag.

Ich muss echt danke sagen ich hätte nicht gedacht das wir uns wirklich soooo Gut schlagen. Natürlich war der Tie-Break ärgerlich aber beim nächsten mal wirds was :)
 

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