Viel Lärm um einen Satz
Geschrieben von: Silke und Peter Fügener Sonntag, den 23. Oktober 2011 um 17:33 Uhr
Nur Verena konnte nicht gähnen, da sie als Schiedsrichterin der ersten Partie die Pfeife im Mund behalten musste, der Rest der Netzhoppers IV, die am 22.10.11 in Wildau zum LK-Spiel antraten, schaute des Morgens noch recht kleinäugig aus der Wäsche. Auch Wildau und Storkow lieferten sich ein recht müdes und reservestarkes Match.
Ein gewisses – uns gut bekanntes - Teil der Wildauer Mannschaft spuckte in unregelmäßigen Abständen aufs Spielfeld (Spie-Feld), um auf dem glatten Boden nicht wegzurutschen. Wir allerdings sahen diese Ferkelei mit Grausen und Schütteln. Nichts desto trotz schien diese Unart Glück zu bringen, denn Wildau konnte das Match 3:1 für sich entscheiden.
Da wir neben dem vielen Studentenfutter-Essen, Schiedsgerichtstätigkeiten und ausgiebigem Beklagen sämtlicher Knochen- , Muskel- und anderer Schmerzen noch der primären Funktion eines Spieltages nachkommen mussten, fingen wir gegen 12.30 Uhr an, uns unter den kritischen Augen des NHK-Coachs Peter Lehmann aufzuwärmen und einzuschlagen. Leider gingen wir gegen Wildau sang- und klanglos unter – und das, obwohl wir einige Gastgeber draußen beim Rauchen beobacht hatten… Vor Schreck riss Kati die Dose mit dem Studentenfutter herunter. Mit etwas Turnhallendreck versehen befand es sich wenig später in einem Notfallbehälter, nämlich Peters heiliger Kaffeetasse. Wir brachten dies jedoch nach und nach wieder in Ordnung, bis alles aufgegessen war. Trotzdem lief es weiter suboptimal für uns. Der kurzzeitige Überraschungsgast Flo, der die negativen Energien seiner Jungs offensichtlich per Telepathie empfangen hatte, holte uns zwar aus unserem Stimmungstief heraus, konnte aber an der ungleichen Kräfteverteilung auch nichts mehr ändern. Bei 3:0 zogen wir gesenkten Hauptes vom Spielfeld. Zum Trübsalblasen war jedoch keine Zeit, zumal Teile des mitgereisten Fanclubs jetzt stärkere Geschütze auffuhren. Das „Sple-Do-Nei-Le-Fü“-Geschwader mit Klatschen, Rufen, Rasseln, Motorradhupe, Schalmei, aber auch wenig ladyliken Sprüchen trieb uns vom ersten Satz an voran und trug maßgeblich dazu bei, dass wir im dritten Satz führten. Die Storkower rissen Augen und Ohren auf und nahmen gegen Ende besagten Satzes eine Auszeit („Kom-pli-ka-tio-nen!!!“), was uns recht fröhlich stimmte und zielgerichtet in Richtung Satzgewinn weiterspielen ließ.
Fans und Spieler tobten, als es endlich 22:25 stand. Dies allerdings konnten die erfahrenen Storkower nicht auf sich sitzen lassen und tüteten uns im 4. Satz recht problemlos ein, was zu Wutausbrüchen auf unserem Teil des Feldes führte. Unser aufblasbares Känguru Bimbo beobachtete die Szene stumm. Unklar blieb bis zuletzt, wie Männer, die größenmäßig unter, aber gewichtsmäßig weit über uns lagen, wie junge Rehe am Netz hochsteigen und die Hoffnung auf einen weiteren Satzgewinn recht schnell zunichte machen konnten. Vielleicht hätten wir aufs Spielfeld spucken sollen, um zu gewinnen, aber wir entschieden uns dann doch für weiteres ausgiebiges Training und gingen uns gut gelaunt umziehen.
Nach einem kurzzeitigen Gerangel, wer denn die Trikots mitzunehmen hätte, tüteten Silke und Peter mit spitzen Fingern die müffelnden Exemplare ein und nahmen die legendäre „Büchse der Pandora“ mit nach Hause. Die Trikots warten nun darauf, mit „verbesserten Inhalten“ (jetzt neu: noch besser, noch intensiver, 20% mehr Inhalt…) zum nächsten Einsatz zu kommen – siehe Homepage unter: Termine.
hier noch ein paar Bilder zum Spieltag:
































































Kommentare
ABER, wenn wir Ausrichter sind - jibbtet wat zu essen für alle, wa?!
Steinigt ihn!
Vielen Dank auch an den treuen Anhang für die zahlreiche und lautstarke Unterstützung.
sehr gut gemacht an die Mannschaft und an Peter für gleich doppelte Strapazen mit Trikots und Bericht :)
Ich denke doch beim Wiedersehen mit Storkow und Wildau werden wir dann richtig Gas geben