Olé, olé – Wir fahren zum Pokal!
Geschrieben von: Lisa Kirschke Montag, den 20. Februar 2012 um 14:03 Uhr
Am Samstag, den 18.02., machte sich ein recht kleiner und junger Trupp der Brandenburgliga auf nach Werder zur Qualifikation für den Landespokal im April.
Leider waren unsere zwei Diagonalspielerinnen Linda und Verena krank, aber zum Glück erhielten wir von Lisa „Lotte“ aus der Landesliga erneute Unterstützung auf der Diagonal-Position. Unsere Außenangriffsverstärkung Luise aus der Landesliga allerdings hatte sich im Winterurlaub verletzt und unsere zweite Zuspielerin Lulu war zum Arbeiten verdonnert worden, jedoch war das alles kein Hindernis für das Vorhaben, sich für Cottbus zu qualifizieren.
Also pfiff man um 11.00 Uhr die erste Partie des Tages zwischen dem Werderaner VV (aktuell Tabellenzweiter der Landesklasse Nord) und VfB Dahlwitz-Hoppegarten (momentan Platz 4 in der Landesliga Süd) an. Das Spiel erzielte die eine oder andere Verwunderung, so etwa sehr langlebige Ballwechsel, der inoffizielle Wettkampf „Wer legt die meisten Bälle?“ und Spielerinnen, die Trikots trugen, die gar nicht die ihren waren. Letztendlich war es ein stetes Kopf-an-Kopf-Spiel und nach einer Stunde und 54 Minuten endschieden die Werderaner Gastgeber den Tiebreak mit 15:13 und somit das Spiel 3:2 für sich.
Daraufhin kam es zur Begegnung zwischen dem Werderaner Team und uns. Das Spiel zuvor ließ deutlich erkennen, dass es nun vor allem darum gehen würde, viele vom Gegner kurz gespielte und gelegte Bälle zu verteidigen und unser Gegenüber mit druckvollen Angriffen und gezielten Aufschlägen unter Druck zu setzen. Anfangs gab es hier und da Situationen, die zeigten, dass man noch nicht vollkommen auf die Spielweise der Gegner eingestellt war, doch das besserte sich zunehmend, so dass man das Spiel mit einem 3:0 für die NETZHOPPERS und dem Wissen, gezeigt zu haben, dass man berechtigt in einer höheren Klasse spielt, beendete.
Anschließend stand mit Hoppegarten für sowohl die Landesklasse-Veteranen, als auch für die Landesliga-Akteure unter uns ein altbekannter Gegenspieler auf dem Feld. Auch dieses Match sollte von zahlreichen gelegten Bällen geprägt sein, diesmal allerdings gleichermaßen auf beiden Spielfeldseiten. Der erste Satz lief auf Seite der NETZHOPPERS schleppend an, jedoch gelang es wie schon im Spiel zuvor, zunehmend „Herr der Lage“ zu werden und wir entschieden den ersten Satz mittels vielseitigen Angriffen und besserer Feldverteidigung für uns. Und dann folgte das, was sich immer und immer wieder und völlig unnötig breitmacht: ein Stimmungstief. Obwohl wir den zweiten Satz mit guten Aktionen eröffneten, begannen bald die Angriffe zu schwächeln. Diese wurden unnötig ins Netz geschlagen oder waren einfach zu lang für das Spielfeld, und man adaptierte zunehmend das „Kampfpritschen“ und die unruhige Spielweise des Gegners, leider allzu oft erfolglos. Durch Unkonzentriertheit und zu viele Eigenfehler gaben wir also diesen Satz ab. Mission „56“ war offensichtlich gescheitert. In Satz drei zeigten wir allerdings, dass man sich aus einem solchen Stimmungstief mit guten und effektiven Angriffen über vor allem Mitte und Diagonal und vielen erfolgreichen Blockaktionen befreien kann. Auch der Außenangriff rehabilitierte sich allmählich und Dahlwitz-Hoppegarten wurde zudem oft mit kraftvollen Aufschlägen unter Druck gesetzt und somit ging der Satz an die NETZHOPPERS. Zu Beginn von Satz vier zogen die Dahlwitzer Damen mit zwei-drei Punkten Vorsprung davon, doch dieser wurde von uns schnell aufgeholt und mit gutem und abgestimmtem Zusammenspiel entschieden wir auch diesen Satz und somit letzten Endes das Spiel 3:1 für uns.
Bei dieser Qualifikationsrunde wurde uns verdeutlicht, welche vor allem technische Entwicklung wir in den letzten zwei Jahren in der Brandenburgliga hingelegt haben und dass wir darauf durchaus stolz sein können. Mögen wir dies auch beim Landespokal am 14. und 15. April in Cottbus und an unseren zwei verbliebenen Spieltagen der Saison zeigen.
Es spielten: Laura Bley ( C ), Anne Klatt, Anna Geike, Lisa Hörcher, Marija Racina, Lisa Kirschke
Moralische „Stütze“ und Cheerleader im Geiste: Kathleen Hanisch
Trainer: Jürgen Treppner
Vielen Dank auch an Lottes Eltern, die zur Unterstützung extra nach Werder gereist sind!
hier alle Ergebnisse auf einen Blick:
































































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