Ein Tag des Grauens. Und das vor Halloween.
Geschrieben von: Verena Splett Montag, den 31. Oktober 2011 um 11:03 Uhr
Die Halle am Samstag in Oranienburg glich einem Kinderparadies. Kleine Tarzans bzw. Janes kletterten ausgelassen die Seile hinauf während die Brandenburgliga Mannschaften aus Königs Wusterhausen und Oranienburg sich warm machten.
In tannengrünen (KW) und giftgrünen(VSV) Hummeltrikots nahmen die Mannschaften Aufstellung.
Der erste Satz verlief sehr schleppend auf Seiten der NETZHOPPERS. Wenig gute Angriffsaktionen und viele Fehler in der Annahme erschwerten den erhofften Satzgewinn. Mit 19:25 endete dieser erste Satz. Der nächste Satz sollte auch nicht das Wahre sein. Zwar klebten wir teilweise sehr nahe an den Oranienburgern, dennoch schafften wir nie die Führung und gaben den Satz schlussendlich mit 22:25 nach Oranienburg.Der dritte Satz spiegelte nicht im Geringsten die Leistungen des ersten Satzes wider. Wir hatten dann doch endlich ins Spiel rein gefunden und gingen sogar kurzzeitig in Führung. Die Annahme funktionierte auf einmal und der Block stand ebenfalls. Enttäuschender Weise mussten wir uns dann trotzdem mit 25:27 geschlagen geben. Mal abgesehen von den schlechten Schiedsrichterleistungen, die man leider erwähnen muss und die als Eintrag im Protokoll festgehalten wurden, haben wir nicht das abgerufen, was wir wirklich drauf haben.
Eine kurze Pause verschaffte uns das Spiel von Oranienburg gegen den VC Angermünde. Oranienburg machte kurzen Prozess und schickte die Angermünder mit einem klaren 3:0 vom Feld. Damit war das ein sehr erfolgreicher Tag für die Damen aus Oranienburg und wir sagen Herzlichen Glückwunsch.
Das zweite Spiel gegen Angermünde hatten wir eigentlich nicht als ein Spiel auf Augenhöhe eingestuft. Damit wurden wir nun leider überrascht. Der erste Satz verlief fast problemlos. Die Aufstellung der NETZHOPPERS wurde verändert und mit neuer Energie aus der Pause gestartet. Mit 25:21 ging dieser Satz nach Königs Wusterhausen. Im zweiten Satz machte sich ein kleiner Durchhänger breit, der uns am Schluss zum Verhängnis wurde. Nach den ersten drei Punkten verletzte sich unsere Zuspielerin Lulu und wir standen alle ein bisschen neben uns. Lulus Fußgelenk nahm die Form und Größe eines Elefantenfußes an und wir mussten auswechseln. Dieser Durchhänger war der Auslöser für den Verlust des zweiten Satzes (22:25).
Im dritten Satz verwandelte sich der Durchhänger in einen Adrenalinschub. Angriffe konnten durchgebracht werden, die Abwehr und Sicherung verlief reibungslos und auch die Aufschläge verzauberten alle in Asse oder indirekte Punkte. Mit erhobenem Kopf und einem kleinen Grinsen auf dem Gesicht schickten wir die Angermünder mit 17:25 vom Platz.
Von Satz zu Satz wurde Lulu immer blasser. Die einzige Farbe, die sie noch im Gesicht hatte, war die verlaufende Wimperntusche. Um ihr die Schmerzen ein wenig zu verkürzen, riefen wir den Krankenwagen, der sie ins nächstgelegene Krankenhaus fuhr. Zum Glück für Lulu, denn sie hätte noch weitere zwei Sätze auf die Heimfahrt warten müssen. Es konnte ja niemand ahnen, dass Angermünde den Spieß im vierten Satz umdrehen würde. Völlig perplex verließen wir das Feld mit 17:25. Der fünfte und alles entscheidende Satz ging mit 15:7 an die NETZHOPPERS. Ein komisches Gefühl, mit dem wir das Feld verließen. Es fühlte sich an, als hätten wir nicht nur für ein paar Wochen unsere Zuspielerin verloren, sondern auch das Spiel. Das war einfach nicht unser Tag und werden uns wohl noch einmal zusammensetzen und das ganze Spektakel auswerten müssen. Aber bis dahin haben wir noch ein wenig Zeit und werden den freien Tag genießen können (zumindest die, die in Brandenburg wohnen/arbeiten ;) )
Happy Halloween an alle (:
Es spielten: Laura Bley ( C ), Marija Racina, Lisa Kirscke, Anne Klatt, Linda Lohde, Stefanie Pöls, Lulu Ruben, Kathleen Hanisch und Verena Splett
Trainer: Jürgen Treppner
































































Kommentare
Hakt den Samstag ab und konzentriert euch auf die kommenden Spiele!
Sport frei und viel Erfolg!
Und was macht Generation Facebook? Ich finde, wir sollten unsere Energien in guten Volleyball stecken, auf dem Feld und draußen.
Und uns vor allem das Wort "Fairplay" noch einmal auf der Zunge zergehen lassen...
(ich hab meine Kunstlehrerin heute mal nach meiner Farbangabe „giftgrün“ gefragt. Die gibt es wirklich und es tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist. Hier ist es lediglich als Farbangabe gemeint. So wie sonnengelb, tannengrün oder weinrot ist auch giftgrün eine Unterart der Farbe. Nur mal so am Rande (; )
Also erstens (um mal auf Marie's Anmerkung mit dem „kinderunfreund lich“ zurück zu kommen)weiß ich nicht, wie du uns mit diesem Adjektiv verbinden kannst. Das war eine Sportveranstalt ung zu der Kinder immer recht herzlich eingeladen sind aber wenn man keinen Überblick mehr hat und auch nicht alle zusammenhalten kann, sollte man doch mal kurz drüber nachdenken ob nicht doch ein Besuch im Zoo angebrachter gewesen wäre (;
Tipp: Text kopieren,Text als Spielbericht auf der Oranienburger Hompage einfügen.
Vom 2.SR, der meines Wissens freundlicherwei se kurzfristig eingesprungen ist war es nicht wie im Lehrbuch aber auf keinenfalls Spielbeeinträch tigend oder gar entscheidend. Ein Spiel verliert man nicht wegen einer falschen Entscheidung. Das Heimpublikum ist in solchen kleinen Hallen schon ein Faktor, aber auch hier muss man sich nicht an solchen Sachen hochziehen. Das ist so und wird es immer geben. Heimvorteil eben.
Attacke und maximalen Erfolg.
Deshalb sei die ein oder andere ungünstige Formulierung auch verziehen.
Mein Lob hast du Verena und ich freue mich auf die anderen Spielberichte!
Sonst habe ich keinerlei Kritik unsererseits in dem Beitrag an euch vernommen. Vielleicht hast du die herzlichen Glückwünsche überlesen.
wenn du nicht einmal dabei warst, müsste ich mir jetzt eigentlich nicht einmal die Mühe machen das überhaupt zu kommentieren, aber als kinderunfreundl ich müssen wir uns hier nicht betiteln lassen. Nächste Mal bringt jeder seinen Köter mit und wir werden dann auch noch als Tierhasser beschimpft!
Ich denke es hat nichts mit Kinderunfreundl ichkeit zu tun, einem BBL-Spieltag einfach mal die nötigen Voraussetzungen zu schaffen.
Liebe Oranienburger, falls ihr das hier lest, nehmt es mir nicht allzu krum, aber wenn man schon den Spieltag in einer solchen, vergleichsweise recht kleinen Halle mit sehr wenig Freizone austrägt, dann erfordert es schon ein gewisses Maß an Konzentration, um sich dort zurechtzufinden .
Und zum Thema Selbstkritik: Ich denke, Laura hat alles gasagt.