Chemotaxis
Geschrieben von: Verena Splett Sonntag, den 14. August 2011 um 19:43 Uhr
Fünf Tage die Woche und knappe 6 Stunden am Tag. So sah der Trainingsplan der letzten Woche für die Brandenburgliga aus. Eine komplett neu zusammengewürfelte Truppe aus Wildau und Königs Wusterhausen wurde unter der Führung von Herrn Treppner langsam wieder in Form gebracht.
Wenn man die ganzen Ferien über gegen 13 Uhr aufgestanden ist, kommt einem die Trainingszeit von 9 bis 12 Uhr vor wie ein 20 Kilometer langer Fußmarsch mitten in der Nacht. Allein schon die erste Erwärmung in diesem Trainingslager gab schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die fünf Tage. Medizinbälle sind in dieser Woche nicht gerade unsere besten Freunde geworden.
Am ersten Tag war das Ziel eigentlich, das Ballgefühl wiederzubeleben, aber ganz so gut gelang es dann noch nicht. Und so wie jedes Jahr wurde oftmals betont, wie klein doch der Ball im Gegensatz zum Beachball ist und dass der Boden ruhig weicher sein könnte. Am Abend konnten wir uns aber ein wenig beruhigen, da man sich nach einem kurzen Blick zum Regionalligatraining sicher sein konnte, dass wir nicht die einzigen waren, die sich anstellten wie die ersten Menschen.
Der nächste Morgen war der Horror. Selbst der morgendliche Gang ins Badezimmer entpuppte sich als Qual. Wer dann noch mit dem Fahrrad bis zur Halle fahren musste, bevorzugte den ganzen Weg über die Gänge eins bis drei (maximal).
Das abendliche Krafttraining konnte man nicht gerade als >>Kaffeeklatsch mit ein bisschen Hanteln heben<< bezeichnen. Ein komplett ausgearbeiteter Plan hielt fest, wie viel Gewicht und wie viele Wiederholungen jeder von uns erreichen konnte. Im Laufe der Woche durften wir noch einige schöne Strafübungen kennenlernen, wie zum Beispiel auf einer Hochsprungmatte rumtrampeln oder sich mit den nassgeschwitzten T-Shirts (ja, auch Mädchen schwitzen) über sämtliche Bänke zu ziehen. Aber am kraftraubendsten war, und da spreche ich denke für alle, ein Parcours, der innerhalb von drei Minuten mindestens vier Mal bewältigt werden musste. Da merkt man erstmal, wie lange doch drei Minuten sein können. Und davon sechs Wiederholungen. Juhu. Ganz toll so ein Ausdauertraining. In dieser Woche hat sich die Mannschaft sehr gut kennengelernt. Aber ganz wichtig ist doch die Zusammenarbeit zwischen Mannschaft und Trainer. Jetzt warten bestimmt alle auf ein erstes Fazit. Tja.
Ich denke an die Strafübungen muss sich jeder noch ein wenig gewöhnen aber im Großen und Ganzen ist die Mannschaft sehr zufrieden und freut sich auf die kommende Saison.
































































Kommentare
Ich hoffe die ganze Quaelerei lohnt sich und ihr habt eine tolle Saison! Ich drueck euch die Daumen!
Viele Gruesse aus Australien!