BBL Damen: Erfolgreicher Abschluss
Geschrieben von: Josi Schulz Montag, den 28. März 2011 um 06:04 Uhr
Am vergangenen Wochenende ging die Saison für das Brandenburgligateam der Netzhoppers nun endgültig zu Ende. Beim Pokalfinale in Hennigsdorf zeigte man nochmals seine ganze Stärke und verlor nur knapp im Halbfinale gegen den Regionalligisten SC Potsdam II, der später auch den Pokal holte. Somit teilt man sich Platz 3 mit SV Energie Cottbus, da kein kleines Finale angesetzt wurde. Zu Beginn bestand das Feld aus 12 Damenteams, die in 4 Staffeln à 3 Mannschaften um den direkten Einzug ins Viertelfinale kämpften. Wir bildeten mit SV Energie Cottbus (1. Regionalliga Nordost) und Motor Hennigsdorf (3. Landesliga Nord) eine Gruppe. Das erste Spiel gegen die Heimmannschaft aus Hennigsdorf war kein großes Hindernis. Ziemlich schnell siegte man mit 2:0. Dabei schienen wir in absoluter Topform zu sein. Die sonst oftmals wacklige Annahme funktionierte perfekt und auch im Angriff und Aufschlag war man dem Gegner überlegen.Ein wenig Angst hatte man dann doch vor dem zweiten Spiel. Schließlich ist Cottbus gerade erst zum wiederholten Male Meister der Regionalliga Nordost geworden. Doch glücklicherweise trat uns nicht das Regionalliga Team entgegen, sondern ein Mix aus Landesliga-, Landesklasse- und zwei Regionalligaspielerinnen. Die Taktik war also, diese beiden Spielerinnen möglichst außen vor zu lassen, indem Druck mit den Aufschlägen gemacht werden sollte. Diese ging auch zu 100% auf. Hinzu kam ein sehr guter Kampf- und Teamgeist. Erneut siegte man mit 2:0 und wurde somit erster der Staffel D. Folglich gehörten wir schon jetzt zu den besten 8 Mannschaften.
Am Abend entschied dann das Los, wer unser Gegner im Viertelfinale sein würde. Interessanterweise war dies das Brandenburgligateam aus Eisenhüttenstadt, gegen die man in der Saison eins von drei Spielen gewinnen konnte. Es gab nur einen Unterschied: ihre beste Außenangreiferin fiel verletzungsbedingt aus. Diese Chance ließen wir uns natürlich nicht entgehen und setzen unser starkes Spiel auch am Sonntag fort. Während die Gegner ratlos schienen, machten wir einen Punkt nach dem anderen und gewannen dieses Spiel erneut deutlich mit 2:0.
Im Halbfinale wartete dann aber der SC Potsdam II auf uns. Da wir nichts zu verlieren hatten und die Gegner uns wohl auch etwas unterschätzten, lieferten wir erneut ein starkes Spiel. Den gesamten ersten Satz führten wir – teilweise sogar mit 4 Punkten. Beim Stand von 24:23 hatten wir Satzball. Dieser blieb leider ungenutzt und die Routine der erfahrenen Spielerinnen siegte: mit 24:26 unterlag man nur knapp. Über den zweiten Satz gibt es dann nicht mehr viel zu sagen außer: die Luft war raus. Nach dem kräftezehrenden ersten Satz wurde der Klassenunterschied dann doch deutlich. Während wir alles geben mussten, konnte Potsdam locker auf dem Niveau weiterspielen. Das 0:2 hört sich leider viel zu deutlich an, nachdem man so gut mitgehalten hatte.
Da es dieses Jahr kein kleines Finale gab, teilt man sich den Platz 3 nun mit dem Verlierer des anderen Halbfinals: Energie Cottbus.
Insgesamt lässt sich sagen, dass das ganze Team nochmal über sich hinausgewachsen ist und bewiesen hat, dass es mindestens ins Mittelfeld der Brandenburgliga gehört. Der Zusammenhalt und der Kampfgeist waren wohl besonders lobenswert und haben den Erfolg möglich gemacht.
Es spielten: Lisa Hörcher, Marie Springsguth, Verena Splett, Maaike Wieser, Linda Lohde, Juliane Krecklow, Marija Racina, Katharina Förster, Lisa Kirschke, Franziska Gründler, Josefine Schulz (+ Anne Klatt)
Trainer: Inka Sycova
































































Kommentare
lg aus cb