BBL Damen: Nach dem Hoch folgt das Tief
Geschrieben von: Josi Schulz Samstag, den 20. November 2010 um 22:07 Uhr
Am Samstag spielten das Team der Netzhoppers in Wildau gegen den VC Wildau und Offensiv Eisenhüttenstadt. Leider verlor man beide Spiele mit 1:3 und verschenkt damit wertvolle 4 Punkte gegen direkte Abstiegskandidaten.
Dabei begann der Tag gar nicht so schlecht. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber aus Wildau startete man trotz Veränderungen auf einigen Positionen stark. So gewann man den ersten Satz mit 25:21. Auch im zweiten Satz dominierten die KWer über sehr lange Zeit. Zwischenzeitlich lag man 18:12 vorne, doch gerade durch dieses Polster fühlte man sich zu sicher. Wildau gelang es schließlich auszugleichen und in Führung zu gehen. Vor allem die vielen Eigenfehler führten dann zum Satzergebnis von 21:25. Der dritte Satz brachte kaum Besserung – immer wieder konnten die Gegner punkten, wobei man selbst keinen Ball zu Boden brachte. Folglich unterlag man abermals, diesmal mit 19:25. Das Ergebnis stärkte die Wildauer, wohingegen die KWer noch den vergebenen Chancen hinterher trauerten. Schnell lag das Team mit 7 Punkten zurück. Aufgegeben hatte man sich aber noch nicht. Am Ende des Satzes hatten die Netzhoppers sogar noch einen Satzball, dieser konnte aber nicht genutzt werden und so machte Wildau den Sack mit 25:27 zu.
Enttäuscht nach dieser eigentlich unnötigen Niederlage ging es in das Spiel gegen Offensiv Eisenhüttenstadt. Im ersten Satz hielt man noch gut mit dem Gegner mit, führte sogar teilweise mit 3 Punkten, aber Unkonzentriertheiten und viele Eigenfehler sicherten Eisenhüttenstadt den Sieg (19:25). Trotz der sichtbaren Müdigkeit erholten sich die Netzhoppers in der Schlussphase des zweiten Satzes nochmals. Obwohl man lange hinten lag, schaffte man – dank vieler Fehler der Gegner – noch den Satzgewinn mit 25:22. Im dritten und vierten Satz ging dann aber gar nichts mehr. Die Eisenhüttenstädter bauten den Vorsprung schnell aus und ließen den KWern keine Chance. Das Hauptproblem lag vor allem in der Annahme und die darauf folgenden Angriffe waren zu schwach um den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Folglich nutzte der Kampfgeist recht wenig. Im dritten Satz unterlag man 18:25 und im vierten 15:25.
Alles in allem fehlte vor allem Mittelblockerin Juliane Krecklow und die Durchsetzungsfähigkeit der Außenangreifer. Die vielen Positionsumstellungen führten zu Unsicherheiten innerhalb der Mannschaft und ließen nur streckenweise Selbstbewusstsein zu. Leider vergab man dadurch 4 sehr wichtige Punkte gegen den Abstieg. Hoffen wir, dass es in Zukunft neben den Pflichtsiegen noch einige Überraschungssiege gibt.
Es spielten: Anne Klatt, Anne Münzberger, Nicole Strohbach, Marija Racina, Franziska Gründler, Linda Lohde, Lisa Kirschke, Verena Splett, Maaike Wieser, Marie Springsguth, Katharina Förster, Josefine Schulz
Trainer: Inka Sycova
































































Kommentare
tut mir leid, wenn ich samstag abend ein wenig meinen frust hab raushängen lassen
kein kommentar
Ihr seid ein gutes Team!
Alles gute für die nächsten Spiele!!
;))