Tabelle 1. Bundesliga Herren

#MannschaftSpielePunkteSätze
1Generali Haching2036:455:14
2VfB Friedrichshafen2032:855:20
3BERLIN RECYCLING Volleys2026:1449:24
4Moerser SC2026:1447:35
5TV Bühl2026:1441:33
6NETZHOPPERS KW-Bestensee2022:1837:37
7evivo Düren2014:2631:44
8CV Mitteldeutschland2014:2628:48
9VC Gotha2012:2833:48
10EnBW TV Rottenburg2012:2828:47
11RWE Volleys Bottrop200:406:60
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Home Saison Bundesliga Ethik-Code: Appell an Fairness von Spielern, Trainern sowie Offiziellen
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Vereins und des Bundesligateams.
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Ethik-Code: Appell an Fairness von Spielern, Trainern sowie Offiziellen

Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) und der Bundesschiedsrichterausschuss haben einen Ethik-Code für die Bundesligen verabschiedet. Spieler, Trainer und Offizielle verpflichten sich hierin zu einem partnerschaftlichen, fairen und korrekten Umgang mit den Schiedsrichtern.

Die DVL, Klubs und Schiedsrichter haben das gemeinsame Ziel, Zwischenfälle und diffamierende Schiedsrichterkritik einzudämmen. „Die übergroße Mehrzahl der Spiele läuft reibungslos ab“, betont Bundesliga-Einsatzleiter und DVL-Vorstandsmitglied Gerd Sycha. „Doch manchmal gibt es unsportliche Verhaltensweisen und Äußerungen gegenüber den Schiedsrichtern“, begründet DVL-Vorsitzender Michael Evers das Vorgehen. Während sich andere Sportligen zu scharfen Regelungen entschieden haben, appelliert Evers an die Einsicht und den Sportsgeist: „Von Spielern, Trainern und Offiziellen geht eine besondere Vorbildfunktion aus, die auf den gesamten Sport abstrahlt. Ihr eigenes faires Verhalten prägt maßgeblich Charakter und Atmosphäre eines Spiels.“

Schiedsrichterbeschimpfungen durch Spieler und Schuldzuweisungen von Trainern und Managern sollen im Volleyball keinen Platz haben. Vor diesem Hintergrund hält Bundesschiedsrichterwart Fred Kröger den Ethik-Code für einen „wichtigen Schritt, damit Aktive und Schiedsrichter mehr Verständnis für einander entwickeln.“

Der gemeinsam erarbeitete Ethik-Code umfasst insgesamt 14 Punkte. Neben dem allgemeinen Bekenntnis zum Fair Play benennt er konkrete Verbote und Gebote für den Umgang von Spielern, Trainern und Offiziellen untereinander. So sind zum Beispiel jegliche diffamierenden oder beleidigenden Äußerungen in der Öffentlichkeit über die Leistung von Schiedsrichtern in der Öffentlichkeit zu unterlassen. Weiterhin unterstützen Spieler, Trainer und Offizielle die Schiedsrichter bei ihrer Tätigkeit beispielsweise, indem sie diese gegenüber Kritik von Zuschauern in Schutz nehmen, die eigene Mannschaft zu fairem Verhalten auffordern, strittige Schiedsrichterentscheidungen erklären und jegliche Beeinflussung unterlassen.

Überlegungen, die Schiedsrichterkritik wie in der Basketball-  und Handball-Bundesliga mit Geldstrafen zu sanktionieren, werden durch die DVL zunächst nicht weiter verfolgt. Dort dürfen sich Spieler und Offizielle innerhalb von 48 Stunden nach Spielschluss nicht über die Schiedsrichter äußern. Zuwiderhandlungen werden mit bis zu 5.000 Euro bestraft.

Den vollständigen Ethik-Code gibt es auf der DVL-Internetseite zum Download.

 

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