Tabelle 1. Bundesliga Herren

#MannschaftSpielePunkteSätze
1Generali Haching2036:455:14
2VfB Friedrichshafen2032:855:20
3BERLIN RECYCLING Volleys2026:1449:24
4Moerser SC2026:1447:35
5TV Bühl2026:1441:33
6NETZHOPPERS KW-Bestensee2022:1837:37
7evivo Düren2014:2631:44
8CV Mitteldeutschland2014:2628:48
9VC Gotha2012:2833:48
10EnBW TV Rottenburg2012:2828:47
11RWE Volleys Bottrop200:406:60
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Home Saison Bundesliga Tag der Entscheidungen
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Vereins und des Bundesligateams.
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Tag der Entscheidungen

"Fuchs du hast die Punkte gestohlen" hieß es auf der Homepage des VC Gotha nach dem 2:3 verlorenen Heimspiel gegen NETZHOPPERS KW-Bestensee im November, bei dem die Gastgeber mit 2:0-Sätzen führten. Ein schönes Wortspiel, das aber nicht ganz stimmte. Zwar begannen die Gäste mit einer tollen Aufschlagserie von Sebastian Fuchs am Anfang des dritten Satzes ihre gelungene Aufholjagd, siegten aber auf Grund der Steigerung der gesamten Mannschaft.


Und auch an diesem Sonnabend (11. Februar) müssen sich die Schützlinge von Trainer Mirko Culic in der Landkost-Arena ab 19 Uhr als geschlossenes Team präsentieren und ihr Leistungsvermögen vollständig abrufen, um mit einem Sieg den sechsten Tabellenplatz aus eigener Kraft zu sichern. Das ist das Ziel der NETZHOPPERS in den beiden abschließenden Begegnungen der Hauptrunde, die beide daheim ausgetragen werden. Am 18. Februar gastiert der Lokalrivale Berlin Recycling Volleys. Da sind die Chancen auf zwei Punkte natürlich wesentlich geringer als gegen die Thüringer. So ist der vorletzte Spieltag der Tag der Entscheidungen im Rennen um die Play-off-Spiele.

Daran nehmen die acht bestplatzierten Mannschaften teil und dazu gehören die Dahmeländer nach dem glatten 3:0-Heimerfolg gegen den Tabellenletzten RWE Volleys Bottrop auf jeden Fall. Wenn kein Wunder geschieht, ist sogar Rang sieben bereits sicher, auch wenn der Vergleich mit den Gothaern verloren wird. Der CV Mitteldeutschland kann zwar mit Erfolgen in seinen vier ausstehenden Auseinandersetzungen noch vorbei ziehen. Aber damit rechnet niemand, weil da die Teams auf den Rängen eins, zwei, drei und fünf die Gegner sind.

"Wir wollen aber Rang sechs", erklärte NETZHOPPERS-Präsident Dr. Hans-Jochen Rodner, "weil dann die Chancen groß sind, auf die Berliner zu treffen. Und das wäre prima für unsere Fans und die Vereinskasse." Minimale Reisekosten und drei Spiele hintereinander gegen den Meisterschaftsfavoriten würden eine gelungene Saison krönen. Deshalb sollten die NETZHOPPERS-Anhänger für eine Rekordkulisse in der Landkost-Arena sorgen. Zwischen gleichstarken Mannschaften kann die Unterstützung von den Rängen entscheidend für den Erfolg sein. Und der Gast befindet sich auf Augenhöhe mit den Einheimischen.

Der VC Gotha, dessen zweite Bundesliga-Saison wegen finanzieller Probleme lange auf der Kippe stand, weshalb auch nur zehn Spieler im Kader stehen (vier Deutsche, zwei US-Amerikaner und je ein Ungarn, Israeli, Pole sowie ein gebürtiger Rumäne), wurde ähnlich wie die NETZHOPPERS zu Saisonbeginn völlig neu formiert. Das Team um den israelischen Nationalspieler Ariel Hilman schaffte aber einen sehr überraschenden Heimsieg über Titelverteidiger VfB Friedrichshafen und ist auch jetzt sehr gut in Form. Immerhin gelangen zuletzt Satzgewinne gegen Tabellenführer Generali Haching und beim Meister am Bodensee. Die Schützlinge von Mirko Culic sollten sich also nicht an den 3:1-Erfolg im Testspiel vor dieser Saison gegen den VC Gotha erinnern, sondern an das vergangene Spieljahr. Da gewann jedes Team eine Begegnung, allerdings jeweils auswärts!

Aber selbst wenn die NETZHOPPERS an diesem Sonnabend siegreich bleiben, ist das Play-off-Duell mit den Hauptstädtern noch nicht perfekt. Zeitgleich empfängt BRV die Friedrichshafener und könnte bei einem Erfolg noch auf dem zweiten Rang landen. Deshalb wird in Berlin ebenfalls eine große Kulisse erwartet. Zuletzt gab es in diesem Vergleich in der Schmeling-Halle die Bundesliga-Rekordzahl von rund 8000 Fans. Aber mit einem Heimtriumph gegen die Berlin Recycling Volleys können die Dahmeländer selbst für zwei weitere Lokalderby in dieser Saison sorgen. Träume sind ja erlaubt, aber erst einmal muss der erste vor dem zweiten Schritt erfolgen.

 

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