Tabelle 1. Bundesliga Herren

#MannschaftSpielePunkteSätze
1Generali Haching2036:455:14
2VfB Friedrichshafen2032:855:20
3BERLIN RECYCLING Volleys2026:1449:24
4Moerser SC2026:1447:35
5TV Bühl2026:1441:33
6NETZHOPPERS KW-Bestensee2022:1837:37
7evivo Düren2014:2631:44
8CV Mitteldeutschland2014:2628:48
9VC Gotha2012:2833:48
10EnBW TV Rottenburg2012:2828:47
11RWE Volleys Bottrop200:406:60
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Home Saison Bundesliga Wenn Freuen kaum Freude macht
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Wenn Freuen kaum Freude macht

„Wichtig sind einzig und allein die zwei Punkte!“ NETZHOPPERS-Kapitän Rieke brachte auf den Punkt, was die Landkost-Arena vorher nur vermuten konnte. Das 3:0 (20; 21; 18) gegen Schlusslicht Bottrop geriet zu einer zähen Angelegenheit, an deren Ende man sich dann aber doch irgendwie zum Jubeln gezwungen sah.

 

 

Vollste Konzentration hatte Trainer Culic gegen den Tabellenletzten gefordert und seine Mannen taten bis zur Mitte des ersten Satzes wie geheißen: Nur mit Glück trug das Parkett vom ersten Angriff durch Sebastian Fuchs keine Delle davon und die RWE Volleys blieben nur bis zum 6:5 in Sichtweite, eh Sebastian Krause sieben Aufschläge in Folge durchbrachte und die Weichen auf Satzgewinn stellte. Doch der Auftaktsatz zeigte, dass man auch gegen den bisher punktlosen Revierklub auf der Hut sein muss. Während die Gäste weiterhin bis in die Spitzen motiviert schienen, traten die NETZHOPPERS eher splissig auf, sodass sich Culic gezwungen sah, seine Mannschaft nach fehlender Spannung und etlichen Ungenauigkeiten beim 22:19 zum Rapport zu bitten. Die Maßnahme griff und der eingewechselte Patrick Steffen stellte per Block auf 25:20.

 

Der zweite Durchgang sollte den 435 Zuschauern einen beinahe identischen Verlauf bieten: Zwar war die Steigerung im Bottroper Spiel unübersehbar, doch die NETZHOPPERS weigerten sich bis zum 11:11 beharrlich, ihre individuelle und spielerische Überlegenheit auf den Spielstand zu transferieren. Dann erschmetterten sich die Brandenburger eine satte 7-Punkte-Führung, um in Folge wiederholt als Beispiel dafür herzuhalten wie im Winter die Abwehrkräfte nachlassen. Den Satz, dessen Ausgang von 25:21 keine reelle Angabe über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse zu geben vermochte, beendete diesmal Krause im Block.

 

Wenn schon das Spiel nicht so Recht zu halten schien, was es versprach, entschied Sebastian Krause, wenigstens etwas für die Statistik zu tun. Im Aufschlag-Klassement der DVL ohnehin top gesetzt, schickte er zwei astreine Servicewinner zum 3:1 gen Bottroper Feldhälfte. Seine Mannschaftskollegen schnitten sich die viel zitierte Scheibe ab und setzten die Gäste-Annahme mehr unter Druck., was sich in einem 6-Punkte-Vorsprung wiederspiegelte. Fuchs erwirkte unter Zuhilfenahme des Bottroper Blocks den ersten Spielball, den wiederum ein heimischer Blockspieler zu nutzen wusste: Zuspieler Jankowski hielt seine Hände zum 25:18 gewinnbringend in den Weg.

 

„Das war heute einfach ein Pflichtsieg“, bilanzierte MVP Manuel Rieke nüchtern, „Gegen einen klar unterlegenen Gegner fällt es schwer, über drei Sätze die Konzentration aufrecht zu erhalten. Auch, wenn wir unsere Überlegenheit nicht ganz ausspielen konnten: Wichtig ist, dass wir heute nach drei Sätzen als Sieger das Feld verlassen haben.“

 

 

Paul Hofmann

Kommunikation NETZHOPPERS

 

Spielimpressionen im Blog von Dagmar Jaschen oder auf der Homepage von Wolfgang Purann...

 

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