Stahlbad für die NETZHOPPERS
Geschrieben von: Paul Hofmann Freitag, den 27. Januar 2012 um 16:47 Uhr
Der Höhenflug der Culic-Truppe erfuhr mit drei Niederlagen in Folge ein schleichendes Ende. Unter denkbar ungünstigen personellen Voraussetzungen haben die Brandenburger am Samstagabend (20 Uhr) in der Stimmungshochburg Paul-Horn-Arena die nächste Mammutaufgabe vor der Brust.
Sebastian Krause ist gegen den TV Rottenburg nach seiner roten Karte gesperrt, Arvid Kinder erlitt im letzten Spiel einen Muskelfaserriss und steht Trainer Culic damit in Tübingen ebenfalls nicht zur Verfügung. Da beide den nominellen Außenangriff der Brandenburger bilden, ist Culic gezwungen, das Team umzustellen.
Zweifelsfrei sind Aufschlagkrösus Krause und Routinier Kinder entscheidende Puzzleteile zum erfolgreichen NETZHOPPERS-Spiel, doch Schwarzmalerei ist nicht angebracht. Youngster Foyer hat sich im deutschen Oberhaus akklimatisiert und war stets zur Stellen, wenn Culic ihn auf das Parkett bat. Topscorer Sebastian Fuchs darf sich am morgigen Abend einer Rottenburger Sonderbewachung sicher sein, ist jedoch auch ohne seinen Namensvetter und Außen-Äquivalent Krause immer für mindestens 20 Punkte gut. Zudem verfügen die NETZHOPPERS mit Rieke und Jankowski über zwei Regisseure, die den Schnellangriff gewinnbringend einzusetzen vermögen.
Angesichts der Personallage sei es umso wichtiger, dass die Annahme stabil stehe und man die Aufschläge „gut trifft“ wie Daniel Heinecke vor der Abfahrt konstatierte. „Der Gegner spielt dabei keine Rolle. Wir müssen zu unserem Spiel finden.“ Der Fokus liegt also unverändert auf den eigenen Stärken., was auch Till Theißen bestätigt: „Halten wir wie zuletzt als Team zusammen und bringen unser Potenzial aufs Feld, sind wir das überlegene Team.“
Dass die Rottenburger Heimkulisse als Hexenkessel gilt und in puncto Zuschauergunst seit Jahren ganz weit oben in der Liga mitmischt, beunruhigt die beiden Mittelblocker wenig. Theißen entnimmt der hitzigen Atmosphäre eher noch zusätzliche Motivation, während Heinecke zwar von „Respekt vor der Kulisse“ spricht, sich aber sicher ist, dass man diese „mit einer Führung von Beginn an ruhigstellen wird.“
Paul Hofmann
Kommunikation NETZHOPPERS

































































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