Quo vadis NETZHOPPERS?
Geschrieben von: Paul Hofmann Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 14:13 Uhr
Die für die Weiterentwicklung der jungen Culic-Truppe so wichtigen Vergleiche mit den Schwergewichten Haching und Friedrichshafen im Rücken geht es für den Brandenburger Erstligisten nun in die „Wochen der Wahrheit“. Gleich zum Auftakt dürfte das Gastspiel beim TV Bühl weitreichende Erkenntnisse liefern, wo sich die Mannschaft auf dem von Trainer Culic proklamierten „Weg zum Topteam“ tatsächlich befindet.
Die Crux besteht am Samstag ab 20 Uhr laut NETZHOPPERS-Akteur Sebastian Krause nicht nur im Gegner, sondern auch in der Spielstätte. Die Bühler Schwarzwaldhalle gehört mit ihrer geringen Deckenhöhe nicht zwingend zu den Lieblingsplätzen der Annahme- und Abwehrverbünde: „Gerade in Bühl ist es durch die sehr flache Halle eine schwere Aufgabe, zu gewinnen.“
Zu den Mühsalen des Abends wird sich eine selbstbewusste Bühler Sieben gesellen. Als „eine Mannschaft aus international erfahrenen Spielern, die schon in vielen Ligen Europas gespielt haben“ etikettiert Krause den Kontrahenten und sieht eine spezifische Stärke im Annahmeriegel um die Außenangreifer Buschweiler und Pompe sowie Libero Molnar, der eine hohe Beständigkeit an den Tag zu legen vermag: „So kann Bühl aus einer stabilen Annahme heraus ein schnelles und variables Spiel aufziehen, was sich bisher ausgezahlt hat.“
Zur zusätzlichen Verstärkung bekam Trainer Ruben Wolochin im neuen Jahr einen Wunsch erfüllt: Mittelblocker Victors Korzenevics kam vom griechischen Tabellenführer Iraklis Saloniki. Der 25 Jahre junge Lette absolvierte bislang 76 Länderspiele und wird so manchem Kenner der Volleyball-Bundesliga ein Begriff sein: Korzenevics wurde im Trikot der BR Volleys letzte Saison Vizemeister.
So werden sich die beide Überraschungsteams der Liga um die Zugehörigkeit zum „Konzert der Großen“ balgen. Während der TV Bühl nach der glatten 3-Satz-Niederlage in der Hinrunde sicherlich mit Revanche-Gedanken schwanger geht, will die Culic-Truppe sich ihren vierten Tabellenplatz, den man nur aufgrund eines gewonnenen Satzes weniger an die Badener geben musste, zurückholen.
Ein machbares Unterfangen, blickt man auf die kommenden Begegnungen mit eben Bühl, Moers, Düren und Rottenburg, die allesamt schlagbar scheinen und den Weg zu einer hervorragenden Ausgangslage für die Playoffs ebnen könnten. Angreifer Krause warnt jedoch davor, die Wahrnehmung allzu sehr vom Tabellenstand abhängig zu machen. „Wir sollten uns vielmehr darauf konzentrieren, in jedem Spiel unser bestes Volleyball zu zeigen. Wenn uns das gelingt, sind wir nur schwer zu schlagen und werden genug Punkte einfahren.“
„Wenn wir den Januar erfolgreich gestalten, gehören wir auf den vierten Rang“, ist sich Zuspieler Philipp Jankowski sicher. „Ansonsten wären auch die Plätze 5 oder 6 ein tolles Ergebnis. Wir werden einfach von Spiel zu Spiel alles geben, um so erfolgreich wie möglich zu sein...“
Paul Hofmann
Kommunikation NETZHOPPERS

































































Kommentare