Tabelle 1. Bundesliga Herren

#MannschaftSpielePunkteSätze
1Generali Haching2036:455:14
2VfB Friedrichshafen2032:855:20
3BERLIN RECYCLING Volleys2026:1449:24
4Moerser SC2026:1447:35
5TV Bühl2026:1441:33
6NETZHOPPERS KW-Bestensee2022:1837:37
7evivo Düren2014:2631:44
8CV Mitteldeutschland2014:2628:48
9VC Gotha2012:2833:48
10EnBW TV Rottenburg2012:2828:47
11RWE Volleys Bottrop200:406:60
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Home Saison Bundesliga Keine Überraschung an der Spree
Wir bedanken uns bei den Unterstützern des Vereins und des Bundesligateams.
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Keine Überraschung an der Spree

Nach nervösem Beginn und ordentlicher Steigerung zogen die NETZHOPPERS in der Berliner Max-Schmeling-Halle mit 0:3 (15:25, 21:25 und 22:25) den kürzeren. Während die Schützlinge von Trainer Mirko Culic im ersten Satz keine wirkliche Chance besaßen, spielten sie in den folgenden Sätzen munter mit. Trotz 4-Punkte-Führung in den Spielabschnitten zwei (12:8) und drei (19:15) sollte es auch diesmal nicht zu einem Satzgewinn reichen. Ausschlaggebend waren in den entscheidenden Phasen des Spiels die größere Erfahrung und Abgeklärtheit der Berliner.


Dabei konnten die Recycling Volleys den Ausfall ihres Ausnahmeangreifers Paul Caroll (Zerrung im Oberschenkel) problemlos verkraften. Diagonal vertrat ihn  Aleksandar Spirovski, späterer MVP der Begegnung. Man merkte den Berlinern an, dass sie ihre 0:3 Schlappe vom Donnerstag gegen Generali Haching möglichst schnell vergessen machen wollten. Geschickt positionierten sie den Block auf den Außenpositionen und stellten ab Satz zwei zunehmend wirkungsvoll auch die Mitte zu. Manchmal wählten die Angreifer in grün laut Sebastian Krause „eine komplizierte Lösung“, die nicht immer den erhofften Erfolg brachte.

Dennoch kann das junge Team um Spielführer Arvid Kinder (MVP seiner Mannschaft) mit erhobenem Haupt aus der Begegnung gehen. Phasenweise entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Platzierte Aufschläge der NETZHOPPERS in die Ecken oder vor die Füße des Diagonalangreifers zeigten durchaus Wirkung. Der Block eliminierte viele Angriffsbemühungen der Gastgeber. Es entspannen sich einige lange Ballwechsel, wobei am Ende meist die Berliner das bessere Ende für sich hatten.

In der Analyse merkte Philipp Jankowski an, dass „der jungen Mannschaft eine leichte Nervosität einfach zugebilligt werden muss“. Die eigenen Erwartungen ließen das Team vielleicht nicht ganz so frei aufspielen wie in den letzten Begegnungen. In der Rückbetrachtung eine Erfahrung, die vor dem Hintergrund der Überlegenheit der drei großen Clubs der Liga auch nicht überbewertet werden sollte.

Jetzt geht der Blick nach vorn. Mit der Einschätzung des Trainers „wir können mehr“ beginnt schon die Vorbereitung auf das letzte Spiel der Hinrunde. Die verlegte Auswärtsbegegnung findet am 10. Dezember um 16.00 Uhr bei den RWE Volleys Bottrop statt. Das nächste Heimspiel folgt eine Woche später. Gegner am 17. Dezember ist der CV Mitteldeutschland. Die Partie wird pünktlich um 19.00 Uhr in der heimischen Landkost Arena Bestensee angepfiffen.

Vielen Dank Dagmar Jaschen und Gerlinde Irmscher für die Bilder vom Spiel. Zu finden in der Galerie.

Weitere Fotos im Blog von Dagmar Jaschen.

 

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