In Bundesliga, Netzhoppers

Nach einer ganz schwachen Vorstellung ist Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW aus dem DVV-Pokal ausgeschieden. Im Viertelfinale verloren die Dahmeländer bei den Volleyball Bisons Bühl nach nur 69 Spielminuten mit 0:3 (12:25, 20:25, 21:25)-Sätzen. „Wir haben die bisher schwächste Leistung in dieser Saison gezeigt“, sagte Coach Mirko Culic, „besonders in der Annahme sahen wir überhaupt keinen Stich. Leider ist die Revanche nicht gelungen, denn vor gut vier Wochen haben wir an selber Stelle das Bundesligaspiel ebenfalls mit 0:3 verloren.“

Vor 741 Zuschauern in der Bühler Großsporthalle verschliefen die Brandenburger, die ohne ihren erkrankten Routinier Björn Andrae in den Süden der Republik gereist waren, den ersten Durchgang komplett. Die Baden-Württemberger erarbeiten sich schnell eine 11:4-Führung, die sie bis zum Ende des Satzes bis auf 25:12 ausbauten. „Björn war einfach nicht zu ersetzen“, sagte Culic, „seine Erfahrung hat einfach den jungen Spielern gefehlt, damit diese in Satz eins in der Lage gewesen wären, deutlich mehr Gegenwehr und Widerstand zu zeigen.“ Im zweiten Spielabschnitt lagen die Dahmeländer nach wenigen Minuten mit 3:1 vorn. Bis zum 5:5 konnte das Team mit den Bisons noch auf Augenhöhe agieren. Doch durch zu viele eigene Fehler wurden es den Gastgebern in der Folgezeit zu einfach gemacht, diesen Durchgang ebenfalls zu gewinnen. Nach 23 Minuten stand ein 25:20 für Bühl auf der Anzeigetafel. Auch im dritten Abschnitt lagen die Netzhoppers kurzzeitig mit 2:0 in Front. Aber wie schon in den beiden Sätzen zuvor gelang es ihnen nicht, die Eigenfehler zu minimieren, um diesen Durchgang erfolgreich zu beenden. Nach 22 Minuten sicherten sich die Bisons mit 25:21 auch diesen Satz. Völlig verdient zogen sie in Pokal-Halbfinale ein, in dem die Netzhoppers vor knapp zwölf Monaten noch vertreten waren.

„Jetzt habe ich in den nächsten Trainingseinheiten erst einmal alle Hände voll zu tun, die Köpfe der Spieler wieder freizubekommen“, so Culic, „auf alle Fälle werden wir viele Annahmen üben, um da in der Zukunft deutlich wettbewerbsfähiger zu sein, als wie zum Beispiel beim Match in Bühl.“

Das nächste Bundesliga-Spiel bestreiten die Netzhoppers am Sonnabend, dem 9. Dezember, um 19 Uhr, wenn dann der Deutsche Meister BR Volleys zu Gast in der Landkost-Arena sind. Diese verabschiedeten sich durch eine 2:3-Heimniederlage gegen den TV Herrsching ebenfalls aus dem Pokalgeschehen. „Obwohl die Berliner aktuell eine Krise zu haben scheinen, beschäftige ich mich mit ihnen zurzeit noch nicht. Ich habe einige Baustellen im Team, die momentan deutlich wichtiger sind“, sagte der Netzhoppers-Coach.

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