In Bundesliga, Netzhoppers

Nach den Abgängen von Robert Schramm (TSV Giesen), Taylor Hammond (zurück  in die USA) und Matthias Penk (SV Lindow-Gransee) kann Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW einen ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit in seinen Reihen begrüßen.

Der zuletzt vereinslose Timo Schlag verstärkt die Mannschaft von Trainer Mirko Culic auf der Annahme-Außen-Position. „Ich kenne die Jungs bereits, da ich mich in den vergangenen sechs Monaten bei den Netzhoppers fit gehalten habe“, erzählte der 21-Jährige, der in der Saison 2015/2016 für den CVM Mitteldeutschland spielte. Nach dem Rückzug des CVM aus der Bundesliga aus finanziellen Gründen schloss sich der 1,96m große Schlag dem Ligakonkurrenten TV Ingersoll Bühl an. „Aufgrund einer Schulterverletzung kam ich dort nur zu wenigen Einsätzen. Aus diesem Grund kehrte ich zu meinem Wohnort Berlin zurück, um mich mehr um mein Wirtschafts-Mathematik-Studium an der Technischen Universität zu kümmern“, sagte der gebürtige Hesse, der in Frankfurt am Main ein Volleyball-Internat besuchte. Nach dieser Zeit war er von 2014 bis 2015 beim VC Olympia unter Vertrag und konnte sich dort ebenfalls schon in der Bundesliga beweisen.

„Jetzt freue ich mich auf meine  neue Aufgabe bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW. Ich denke, besonders von Kapitän Björn Andrae kann ich noch viel lernen, da er ein unheimlich erfahrener und professionell arbeitender Volleyballspieler ist. Gerade im Training übernimmt Björn sehr viel Verantwortung und gibt den jungen Spielern im Team immer wieder wichtige Tipps“, so Schlag, der ebenfalls wie Andrae sie schon lange hat, seine Stärken beim Aufschlagspiel sieht. „Mit meinen Sprungaufschlägen konnte ich bei meinen vorherigen Stationen immer für relativ viel Gefahr bei den gegnerischen Mannschaften sorgen.“

Auch der Sportliche Leiter des Teams, Arvid Kinder, freut sich auf seinen Neuzugang. „Wenn Timo verletzungsfrei bleibt, kann er sicherlich ein wichtiger Eckpfeiler in der Mannschaft werden.“ Mit der Verpflichtung von Schlag sind die Personalplanungen bei den Netzhoppers für die kommende Bundesligasaison natürlich noch lange nicht abgeschlossen. „Wir sind weiterhin auf der Suche nach neuen Akteuren, die unser Team punktuell verstärken können“, so Kinder.

 

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